Beim Linkbuilding war wahrscheinlich schon nahezu jeder SEO mit einem Dilemma konfrontiert , das als reziproke Verlinkung bekannt ist. Wann immer Sie versuchen, einen Backlink auf einer Website zu verdienen, sei es durch das Beitragen eines Gastartikels oder anderweitig, gibt es oft eine Chance, dass der Webmaster, mit dem Sie kommunizieren, im Gegenzug einen Backlink von Ihrer Website erhalten möchte. Mit großer Wahrscheinlichkeit bekommen Sie Ihren großartigen Content, aber warum nicht an die Grenzen gehen und versuchen, noch mehr aus dieser neuen Partnerschaft herauszuholen?

Dies versetzt Sie anschließend in die Lage, eine Entscheidung über die reziproke Verlinkung zu treffen. Wenn Sie fremden Content und Backlinks auf Ihrer Website nicht zulassen, gibt Ihnen diese Website möglicherweise nicht die Möglichkeit, Besucher auf Ihre Website zu bringen. Mit anderen Worten, Sie verlieren die Partnerschaft und den Backlink, wenn Sie sich nicht revanchieren. Welchen Nutzen haben Sie durch eine reziproke Verlinkung? Ist es die Sache wert. In dem folgenden Artikel wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen.

Wann Sie reziproke Verlinkungen nutzen sollten.

Ich habe dieses Thema bereits früher behandelt, aber seitdem hat sich Vieles verändert. In der Vergangenheit wurde die reziproke Verlinkung sehr häufig verwendet und akzeptiert, weil der Aufbau von Links als notwendige Maßnahme von SEOs verstanden wurde. Heute ist es wichtig, sich auf die Leser zu konzentrieren und nicht auf SEO. Am Ende kann die reziproke Verlinkung sowohl für Ihre Sichtbarkeit als auch für SEO-Zwecke wirklich funktionieren, so dass Sie es nicht sofort ablehnen sollten. Es gibt jedoch ein paar verschiedene Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie sich für eine reziproke Verlinkung entscheiden sollten:

Verlinke nur, wenn es natürlich und relevant ist.

Diese Regeln gelten auch dann, wenn Sie nicht reziprok verlinken, aber es ist wichtig, darauf hinzuweisen, weil es verlockender ist, diese Regel zu ignorieren. Wenn Sie beispielsweise gegenseiig einen Backlink in die Sidebar setzen, wird dies für Google nicht besonders natürlich aussehen. Das Gleiche kann dafür konstantiert werden, wenn Sie auf etwas verlinken, das für Ihre Branche oder Website nicht relevant ist. Sie müssen sich an die Regeln halten, wenn Sie nicht bestraft werden wollen.

Bauen Sie Ihre Kampagne nicht um dieses System herum auf.

Es ist keine gute Idee, Ihre gesamte Linkbuilding-Kampagne um reziproke Verlinkung herum aufzubauen, denn dann ist ihre gesamte bisherige Arbeit gefährdet. Die Dinge werden sich schneller entwickeln, wenn man Links baut ohne gleich wieder Linkjuice durch einen Backlink auf eine andere Seite zu verlieren. Es geht darum, sich Links zu verdienen, ohne jemals danach fragen zu müssen.

Es lohnt sich in der Regel nicht, sich mit einen Konkurrenten zu vernetzen.

Es ist am besten, wenn Sie eine reziproke Verlinkung mit einem Unternehmen eingehen können, das Ihr Unternehmen ergänzt und nicht im direkten Wettbewerb steht. Wenn Sie ein Zahnarzt sind, erwägen Sie z.B. die reziproke Verlinkung mit einem Zahnbürstenhersteller und nicht mit einem anderen Zahnarzt. Dies wird dazu beitragen, dass die Links nicht in Konkurrenz zueinander geraten.

Berücksichtigen Sie die Authority der anderen Website.

Es ist immer eine gute Idee, die Authority der Website zu überprüfen, mit der Sie einen Link austauschen können. Wenn Ihre Website z.B. einen PageRank 6 hat und die andere Website lediglich einen von 3, lohnt es sich ggfs. nicht mit der fremden Website zu tauschen. PageRank ist sicher nicht alles, aber schon ein guter Indikator. Sie können die Seite anschließend hinsichtlich Qualität und Potenzial bewerten. Wenn die Website nicht den Anforderungen entspricht, ergattern Sie ggfs. einen schwächeren Link aus Ihr Konkurrent.

Es ist wichtig zu verstehen, dass am Ende, wenn Sie Backlinks monitoren, Ihre Links abgewertet werden, wenn Sie sich an vielen reziproken Links beteiligen. In einem gewissen Rahmen ist dagegen aber sicherlich nichts einzuwenden.

Wenn reziproke Links am besten unberührt bleiben.

Sie müssen sehr vorsichtig mit der reziproken Verlinkung sein, denn zu viel kann Ihnen einen Penalty von Google bescheren. In der Vergangenheit tauschten sehr viele Webseiten Backlinks aus, was den Lesern überhaupt nicht geholfen hat. Google hat dem natürlich ein Ende gesetzt und es als „Link Farming“ bezeichnet. Um es kurz zu machen, es ist in Ordnung, wenn Sie sich an reziproken Verlinkungen nach den oben genannten Regeln beteiligen möchten, sich dabei aber stark zurückhalten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten kurzen Einblick in die Thematik bieten konnte. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben sollten, hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Vielen Dank für Ihren Besuch.

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