Der Mobile-First-Index von Google hat in der Vergangenheit für viel Gesprächsstoff gesorgt und ich glaube, dass es jetzt endgültig an der Zeit ist, in Zukunft unbedingt diesen Trend zu folgen. In dem folgenden Artikel möchten wir ihnen ein paar Tipps für den Einstieg mitgeben.

Mobile-First-Index Tipps

Google hat damit begonnen, seinen Mobile-First-Index zu testen. Dieser neue Index wird zuerst die mobile Version ihrer Website nach ihren Ranking-Signalen durchsuchen und auf die Desktop-Version zurückgreifen, wenn es keine mobile Version gibt.

Google bewegt sich seit geraumer Zeit langsam auf einen Mobile-First-Index zu. Vor etwa einem Jahr wurden Details von Google für den Mobile-First-Index im Blog des Suchmaschinenbetreibers zum ersten Mal bekannt.

Wenn Sie sich also nur langsam der mobilen Revolution angeschlossen haben, ist es jetzt an der Zeit zu handeln, da in Zukunft Google und andere Suchmaschinen immer mehr Wert auf die mobile Suche legen werden.

In diesem Beitrag möchte ich ihnen genau 5 Tipps mit an die Hand geben, die Sie unternehmen können, um ihre Website für den Mobile-First-Index von Google zu optimieren.

1. Geschwindigkeit.

Im unteren Video erklärt ihnen Google-Mitarbeiter Maile Ohye, dass zwei Sekunden Ladezeit für eine eCommerce-Website noch akzeptabel ist. Bei Google intern liegt dieser Wert bei 0,5 Sekunden. Die Nutzer erwarten, dass Websites schnell geladen werden, ebenso wie Google. Gute Ladezeiten sind gerade für Rankings in den SERPs auf mobilen Endgeräten unerlässlich. Hier sind ein paar Dinge, die Sie bei der Optimierung ihrer Seitengeschwindigkeit beachten sollten.

  • Bilder optimieren. Große Bilder können eine Website verlangsamen. Die Optimierung der Bilder auf die richtige Größe wird schnell, bessere Ergebnisse liefern.
  • Code minimieren. Dabei werden alle unnötigen Zeichen aus dem Quelltext entfernt, ohne die Funktionalität zu verändern.
  • Nutzen Sie das Browser-Caching. Browser-Caching speichert Webseiten-Ressourcendateien auf einem lokalen Computer, wenn ein Benutzer eine Website besucht.
  • Redirects reduzieren. Zu viele Umleitungen können dazu führen, dass die Seite neu geladen werden muss und das Erlebnis verlangsamt wird.

2. CSS, JavaScript oder Bilder nicht blockieren.

In der Anfangszeit des mobilen Designs war es hilfreich, diese Elemente zu blockieren. Sie verursachen oft mehr Probleme und ließen die Seite schleifen. Heute ist dies nicht mehr der Fall.

Smartphones sind in vielen Fällen leistungsfähiger als die Computer der Nutzer. Der Smartphone GoogleBot kann auch damit umgehen und will die gleichen Inhalte sehen und kategorisieren wie die Nutzer. Also stellen Sie sicher, dass Sie sie nicht verstecken.

3. Mobile Design.

SEO hat sich wirklich von einer technischen Fertigkeit zu einem sehr komplexen Themengebiet entwickelt. Der heutige SEO muss mehr als nur Code und Ranking-Signale kennen und verstehen. Er muss wissen, wie er das Design nutzen kann, um Rankings zu beeinflussen.

Mobiles Design ist ein Wissenschaft für sich. Meiner Meinung nach ist reaktionsschnelles Design der beste Weg. Unabhängig von ihrem Vorgehen, finden Sie hier einige Tipps zur Optimierung ihres mobilen Designs für SEO.

  • Verwenden Sie niemals Flash. Apple hat Flash für mobile Endgeräte endgültig obsolet gemacht. Da viele mobile Benutzer Flash-Elemente auf ihren Smartphones nicht anzeigen können, müssen Sie sie entfernen. Es ist besser, HTML5 oder Java zu verwenden, um weitere nützliche Elemente hinzuzufügen.
  • Werden Sie Pop-Ups los. Lead-Generierung ist wichtig, aber wenn ihre mobile Website mit Pop-Ups überbelastet ist, werden Sie ihre Benutzer frustieren und Sie werden sie verlassen. Dies garantiert eine höhere Bounce-Rate und niedrigere Rankings. Also entfernen Sie ihre Pop-Ups für mobile Engeräte. Das ist z.B. mit dem Pop-Ups-PlugIn ConvertPlug für WordPress problemlos möglich.
  • Design für den Finger. Da ihre mobilen Nutzer mit dem Finger navigieren müssen, achten Sie darauf, dass ihr Design „finger-freundlich“ ist. Versehentliches Antippen ist lästig, also stellen Sie sicher, dass sie mit Leichtigkeit scrollen und tippen können.

4. On-page Optimierung.

Wenn es um mobile SERPs geht, haben Sie weniger Platz zum Arbeiten. Achten Sie also darauf, dass Sie ihre Titel und Metadescription kurz und bündig halten.

Dies wird dem GoogleBot helfen, ihre Seite schneller zu verstehen und dem Benutzer ein besseres Verständnis dafür zu geben, wer Sie sind. Dies führt zu einer höheren Klickrate und bessere Rankings.

5. Lokale Optimierung.

Im September veröffentlichte Google „Possum“, ein massives Update des lokalen Suchalgorithmus. Die mobile Suche ist entscheidend für Unternehmen, die den Traffic auf der Straße in die Geschäfte lenken wollen. Googles Untersuchung des lokalen Suchverhaltens zeigt, dass lokale Sucher häufig bereit sind, entsprechende Geschäfte auch zu besuchen.

In diesem Bericht zeigen sie, dass „50% der Verbraucher, die eine lokale Suche auf ihrem Smartphone durchgeführt haben, innerhalb eines Tages einen Laden besuchten, und 35%, die auf einem Computer/Tablet suchten, dasselbe taten“. Der Mobile-First-Index hat für die lokalen Unternehmen viel zu bieten.

Hier sind ein paar Dinge, die Sie umsetzen sollten, um ihre mobile Sichtbarkeit zu erhöhen:

  • Stadt und Bundesland im Titel Tag.
  • Stadt und Bundesland in der Rubrik H1.
  • Ort und Bundesland in der URL.
  • Stadt und Bundeland im Content.
  • Stadt und Bundesland in den Alt-Tags.
  • Stadt und Bundesland in der Metadescription.
  • Firmenname, Telefon und Adresse.

Wir haben noch viel zu lernen, da Google ihr Experiment mit ihrem mobilen Index vorantreibt. Aber indem Sie jetzt handeln, können Sie mithelfen, ihre Website zu verteidigen und ihre Sichtbarkeit in der mobilen Suche zu verbessern.

Warten Sie nicht, bis die Umstellung auf Mobile-First-Indizierung „offiziell“ ist. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln.

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