Google Webmaster Tools – kurz erklärt

Für eine umfassende Optimierung der eigenen Website sind die Google Webmaster Tools ein sehr nützliches Werkzeug. Um die Webmaster Tools nutzen zu können muss ein Google-Konto erstellt werden und die entsprechende Domain hinzugefügt werden. Eine Bestätigung der Inhaberschaft ist auf unterschiedlichen Wegen möglich wie zum Beispiel durch:

  • Eine HTML-Datei auf dem FTP-Server hochladen
  • Authentifizierung über Google Analytics
  • Integration eines Meta-Tags

Im Folgenden werde ich kurz und knapp die Optimierungsmöglichkeiten über die Webmaster Tools erläutern:

Zum Einen verfügt das Google Webmaster Tool über eine Nachrichtenfunktion. Google benachricht Webmaster über Probleme auf der eigenen Website. Google beschreibt die Probleme und schlägt Maßnahmen zur Optimierung vor. Im Folgendem ein Beispiel:

sit

 

Die Webmaster Tools erlauben Anpassungen bei der Darstellung der Suche. Im Folgenden werden alle Möglichkeiten kurz dargestellt.

Unter dem Punkt Strukturierte Daten können Webmaster Google dabei unterstützen den Inhalt Ihrer Webseite besser zu interpretieren. Dieser kann zum Einblenden von Rich Snippets in den Suchergebnissen verwendet werden.

Als Rich Snippets (engl. „reichhaltige Schnipsel“) werden nach Wikipedia in der Suchmaschinentechnologie zusätzliche, kleine Inhaltsauszüge von Webseiteninhalten auf den Suchergebnisseiten bezeichnet. Im Folgenden ein Beispiel:

zt

Die Links zu den Read Reviews und Photos sind zusätzliche, kleine Inhaltsauszüge von Webseiteninhalten, also die Rich Snippets. Dazu muss ein HTML-Markup zu den Seiten der Website hinzugefügt werden. Folge vertiefend hierzu den folgenden Link.

Alternativ dazu kann man über den Punkt Data Highlighter anstatt das HTML Markup zu integrieren auch Inhalte auf der eigenen Website taggen. So kann man zum Beispiel ein Bild, Bewertungen von Portalen wie Kununu oder die Bezeichnungen der Leistungen bzw. Produkte taggen und damit als Rich Snippets in den Suchergebnissen darstellen lassen.

Unter dem Punkt HTML-Verbesserungen schlägt Google Verbesserungen vor, wie z.B. zu kurze Metadescriptions oder fehleden Titel-Tags.

Unter dem Punkt Sitelinks kann man bestimmte Seiten von der Darstellung abwerten. Im Folgenden werden Sitelinks an einem Beispiel dargestellt:

rt

Sitelinks sind die Punkte unten wie z.B. Google News oder Bilder. Diese lassen sich abwerten, d.h. dass man in dieser Hinsicht eine Präferenz für bestimmte Unterseiten als Sitelink definieren kann. Eine Garantie, dass die bervorzugten Seiten als Sitelinks dargestellt werden, existiert allerdings nicht.

Unter dem Reiter Suchanfragen lassen sich die Suchanfragen auf der Website analysieren. Unter Suchanalyse kann man die Klicks auf der eigenen Seite näher beleuchten.

In einem unteren Bereich kann man nachvollziehen, welche Suchbegriffe zu Klicks auf die Webseite geführt haben.

Unter dem Punkt Links zu Ihrer Seite sieht man die Webseiten, die auf die eigene Webseite verlinken.

Der Punkt Interne Links verschafft einen Überblick über die Anzahl der internen Links auf den eigenen Webseiten.

Sofern die eigene Website von Google als Spam-Website abgewertet wurde, wird man von Google über die bereits vorgestellte Nachrichtenfunktion benachrichtigt. Unter dem Punkt Manuelle Maßnahmen definiert Google Maßnahmen, die Webmaster ergreifen können, um das jeweilige Problem zu beheben. Sofern Webmaster der Ansicht sind die entsprechenden Richtlinien zu erfüllen, können Sie diese unter manuelle Maßnahmen eine erneute Überprüfung Ihrer Website beantragen.

Unter manuelle Maßnahmen werden zwei Arten von Maßnahmen dargestellt:

  • Übereinstimmungen auf der ganzen Website
  • Teilübereinstimmungen, d.h. auf einzelnen URLs auf der jeweiligen Website

Daneben wird man über den Grund der Abwertung informiert und zudem werden die Teile der Website dargestellt, die von der Abwertung betroffen sind.

In dem Punkt Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Endgeräten benennt Google Fehler in der Entwicklung einer mobilen Website und veranschaulicht auch die einzelnen betroffenen URLs.

Unter dem Reiter Google Index kann man sich unter dem Punkt Indexierungsstatus die Anzahl der URLs im Google-Index im Zeitverlauf darstellen lassen.

Der Punkt Content-Keywords beinhaltet jene Begriffe, die am häufigsten auf der Website verwendet werden.

Unter dem Punkt URLs entfernen kann man ohne robots.txt-Datei vorübergehend URLs aus den Suchergebnissen herausnehmen. Für eine dauerhafte Entfernung muss die Quellseite entfernt oder aktualsiert werden.

Unter dem Reiter Crawling können Webmaster Crawling-Fehler nachvollziehen:

bin

Die Darstellung der Crawling-Fehler ist differenziert nach Desktop- und mobile Version möglich. Im Unterpunkt Crawling-Statistiken können sich Webmaster über pro Tag gecrawlte Seiten, pro Tag heruntergeladene Kilobyte und die Dauer des Herunterladens einer URL informieren.

Über den Punkt Abruf wie durch Google kann man URLs an den Index senden.

Über den Punkt robots.txt-Tester kann man über das Webmaster Tool die unternehmenseigene robots.txt-Datei überarbeiten.

Der Punkt Sitemaps veranschaulicht, die auf der Webseite upgeloadeten Sitemaps.

Unter dem Reiter Sicherheitsprobleme informiert Google über Sicherheitsprobleme auf der eigenen Website.

Nützlich ist ebenfalls der Punkt Page Insights. Durch Page Insights werden differenziert nach Desktop und Smartphone Punkte genannt, die eine optimale Ladegeschwindigkeit verhindern.

Vielen Dank fürs Lesen!

2016-12-09T23:56:12+00:00

About the Author:

Leave A Comment

webvana - Marken erleben
Profitieren Sie von einem kostenlosen Erstgespräch!
Informieren Sie sich hier
Schließen