Offpage-Optimierung – ein kurzer Überblick

Bei der OffPage-Optimierung wird das Ranking einer Webseite mittels Linkbuilding (Backlinks) verbessert. Alle Maßnahmen finden offline, also nicht direkt auf der Webseite (im Content) statt. Das ist der Bereich im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung, bei dem man am meisten kaputt machen kann.

Wichtig ist, dass die Offpageoptimierung natürlich und möglichst themenrelevant erfolgt. In unserem konkreten Anwendungsfall (Fussballtrikots) eignen sich somit Seiten, die eine hohe Affinität zu Sport und Fussball haben. Außerdem erreicht man mit derartigen Links auch direkt die Zielgruppe.

Wichtig ist auch, dass man einen gewissen Rhythmus bei der Optimierung beibehält. Man sollte also gleichmäßig über die Zeit verteilt Links bilden und nicht mit dem Linkbuilding übertreiben. Eine etwaige Überoptimierung kann zu Sanktionen seitens der Suchmaschine führen.

Im Rahmen des Linkbuildung sollte unbedingt auch ein natürlicher Linkmix realisiert werden. Man sollte nach Möglichkeit verschiedene Backlinks aufbauen, da der Aufbau von z.B. nur hochqualitativen Content-
Links nicht natürlich wirkt.

Darüber hinaus läuft man Gefahr, dass die Seite in eine sogenannte Sandbox verschwindet, wenn man nicht ein gesundes Verhältnis von Links auf Startseite und Unterseiten einhält. Aus persönlicher Empfehlung kann ich ein Verhältnis von 1 zu 2 empfehlen!

Bei der Verlinkung sollte man im Ankertext das Keyword verwenden. Man sollte es allerdings nicht übertreiben, da man ansonsten Penalties seitens der Suchmaschine riskiert.

Von hoher Bedeutung bei der Offpageoptimierung ist es Links von Seiten zu bekommen, die über einen hohen PageRank verfügen und hohen Trust genießen. Der PageRank wird vererbt und man profitiert hierbei besonders.
Der entsprechende Link sollte nicht nofollow sein.

Insgesamt ist ein seriöser, qualitativ hochwertiger Linkaufbau zu empfehlen. Text, Bilder etc. die extern verlinkt werden sollten gewisse Qualitätsstandards erfüllen.

Im Internet bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten an Backlinks zu kommen. Im Folgenden werde ich auf einige Möglichkeiten eingehen:

Social Boomarks: Diese sterben in letzter Zeit nahezu aus und haben eigentlich kaum noch Einfluss auf das Ranking. Dennoch sollten diese im Linkmix auftauchen. Man sollte allerdings nur seriöse Seiten verwenden, da Links von einigen Seiten mehr schaden als nutzen können.

PR-Portale: Gute PR-Texte bei Portalen wie openpr.de sollten und können meiner Meinung nach in den Linkmix integriert werden.

Linkfarmen: Auf Links in Linkfarmen sollte meines Erachtens verzichtet werden.

Bloglinks: Bloglinks können und sollten in den Linkmix integriert werden.

Forenlinks: Links in Foren können sehr wertvoll sein. Zum einen gibt es viele themenrelevante Foren und zum Anderen können diese sehr viel Traffic aus der Zielgruppe auf der eigenen Website auslösen. Beim Linkaufbau sollte auf jeden Fall ein Fit mit der Social-Media-Strategie gewährleistet werden. Etwaige Reputationsschäden durch unqualifizierte Beiträge sollten auf jeden Fall vermieden werden. Wenn man Links in Foren setzt, sollte man dies entweder unauffällig machen oder zumindest qualifizierte Beiträge posten. Ich denke, dass Links in Foren zukünftig zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Zum einen deswegen, weil Links mit hohem Trafficaufkommen einen
stärkeren Einfluss auf das Ranking haben werden. Zum anderen auch deswegen, weil sich Foren für themenrelevante Links geradezu anbieten.

Video-Links: Links von Portalen wie Youtube sollten meines Erachtens auch integriert werden. In enger Abstimmung zur Social-Media-Strategie sollten Videos produziert und gepostet werden. Diese erscheinen auch in den Google- Suchergebnissen und haben damit auch einen positiven Einfluss auf SEO.

Content-Links: Content-Links gelten als besonders wertvoll, wenn diese von einer vertrauenswürdigen Website mit hohen PageRank stammen. So kann PageRank vererbt werden und man profitiert selber stark. Um an derartige
Links zu kommen gibt es verschiedene Ansätze, von denen 3 exemplarisch genannt werden sollen:

Linkbait: Fragen kostet nichts. Vielleicht bekommt man so einen Link

Linktausch: Hier existieren Tools wie Linkbird, die dazu genutzt werden können. Alternativ kann man auch z.B. einfach eine Anfrage in einem Forum stellen. Wenn man Links tauscht sollte man dies wenigstens reziprok tun, da Suchmaschinen den Tausch von Links zweier Webseiten dechiffrieren und sanktionieren können.

Linkkauf: Man könnte auch für Links bezahlen. Ein Anruf oder ein Angebot per Mail und schon kommt man für eine bestimmte Menge Geld an den begehrten Link.

Linkmiete: Alternativ könnte man auch einen Link mieten.

Wenn man kommerziell an Links kommen möchte, empfehle ich persönlich diefolgende Vorgehensweise:

Bevor man sich entscheidet einen Link zu kaufen oder zu mieten sollte die entsprechende Seite des Backlinks gründlich analysiert werden. Folgende Kriterien können für die Bewertung herangezogen werden: Verhalten der Seite, ausgehende Links, Sichtbarkeitsindex, Social Signals, Eindruck, Themenvielfalt, Contentlänge, Formatierung, Themenverwandtschaft, Trust-Rank etc.  Sollte eine kommerzielle Akquisition angestrebt werden empfehle ich persönlich eine Linkmiete mit Option zum Kauf. Auf dieser Basis kann man bei einem etwas längeren Zeitraum der Miete die Wirkung des Links besser einschätzen und dann die Kaufentscheidung auf der Basis von eigenen Erfahrungen fällen. Weitere Linkquellen: Kommentarlinks, Artikelverzeichnisse, Branchenbücher, Gästebücher, RSS-Verzeichnisse Die Letzt genannten Linkquellen habe ich außer bei den Branchenbüchern noch nie genutzt und beabsichtige ich auch nicht zu nutzen, da ich von einen sehr
geringen Einfluss ausgehe.

2016-03-08T17:52:51+00:00

About the Author:

Leave A Comment

webvana - Marken erleben
Profitieren Sie von einem kostenlosen Erstgespräch!
Informieren Sie sich hier
Schließen